Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

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Katzenhilfe Hannover e.V. fordert mittels Petition an den Rat der Stadt Hannover die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht (Kastrationsverordnung) einzuführen.

 

Auf Deutschlands Straßen leben ca. 2 Millionen herrenlose Straßenkatzen.

2013 wurde diesbezüglich das Tierschutzgesetz verschärft, um dieser Überpopulation entgegen zu wirken. Laut § 13b TschG sind alle Landesregierungen dazu ermächtigt, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für herrenlose Straßenkatzen einzuführen.

 

Die Stadt Hannover blockiert seit Erlass des § 13 b TschG die Einführung einer Kastrationsverordnung, weswegen wir erneut darum kämpfen.

 

Die Aktion des nds. Ministeriums f. Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatte vom 15.01. bis 15.03.2018 aufgrund des zunehmenden Katzenelends eine landesweite kostenlose Kastrationsaktion angesetzt und hierfür 245.000 Euro bereitgestellt. Nach zweieinhalb Wochen musste diese Kastrationsaktion beendet werden, da zu dem Zeitpunkt bereits 1.000 Kater sowie 1.500 Katzen kastriert wurden und die Mittel erschöpft waren. Derzeit wird geprüft, ob diese Aktion fortgesetzt werden kann.

 

Die zuständige Fachabteilung (Gewerbe- und Veterinärangelegenheiten) hat sich in der Vergangenheit gegen eine Kastrationsverordnung ausgesprochen. Sie begründete dies u. a. hiermit: "... solange wie sich die ortsansässigen Vereine oder Tierschützer um das Kastrieren der herrenlosen Katzen kümmern, kein Handlungsbedarf notwendig ist.“

 

Der Eingang unserer Petition ist seitens der Stadt Hannover bestätigt worden. Wir können diesem Schreiben entnehmen, dass die zuständige Fachabteilung sich hierzu erneut äußern wird. Wir hoffen, dass auf Grund der aktuellen Ereignisse diesmal eine objektive Stellungnahme und Befürwortung seitens der Fachabteilung erfolgen wird.

 

Derzeit wünscht die Fachabteilung erneut Kastrationszahlen der ortsansässigen Vereine. Es wird begründet, dass nur aufgrund vorliegender Kastrationszahlen eine Entscheidung getroffen werden kann. Dies ist nicht richtig. In der Vergangenheit haben wir Zahlen vorgelegt, dennoch hat die Fachabteilung eine Kastrationsverordnung nicht befürwortet.

 

Für die Kommunen und Gemeinden bedeutet eine Kastrations- und Registrierpflicht langfristig sogar eine finanzielle Entlastung: Denn wenn die Population herrenloser Katzen aufgrund der Kastrations- und Registrierpflicht eingedämmt werden kann, werden weniger Katzen als „Fundtiere“ in den ortsansässigen Tierschutzvereinen enden. Denn über das Fundrecht ist die öffentliche Hand verpflichtet, diese Katzen tiergerecht unterzubringen und die Kosten zu tragen. Fazit: weniger heimatlose Katzen bedeuten nicht nur weniger Tierleid, sondern auch finanzielle Einsparungen für den Steuerzahler.

 

Bitte unterstützen Sie uns hierbei:

Jeder Bürger der Stadt Hannover kann ebenfalls eine Petition einreichen und die Kastrationsverordnung fordern.

 

Helfer gesucht!

 

Wir sind aktuell wieder auf der Suche nach Katzenfreundinnen und Katzenfreunden, die Interesse und Zeit haben, sich unserer ehrenamtlichen Arbeit für die Tiere anzuschließen. Vor allem suchen wir aktuell Helfer für die Betreuung unserer vielen Futterplätze für freilebende Katzen in Hannover sowie Aufnahmeplätze, die Katzen aufnehmen, versorgen und in ein neues Zuhause vermitteln. Bei Interesse sprechen oder schreiben Sie uns einfach an. Nähere Infos finden Sie auch unter Wir brauchen Ihre Hilfe ...

 

 

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